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    Aktuelles aus dem UFH Landesverband  
     
  Bundesverbandstagung in Fulda  
     
 

Organisierte Busfahrt von Traute Schacht, mit 32 Unternehmerfrauen im Handwerk aus den 14 Arbeitskreisen Schleswig-Holstein zum UFH-Bundeskongress 17./18. Oktober 2008 in die Barockstadt Fulda mit dem Motto: Starke Frauen - Starkes Handwerk;

Wir sind wieder mal früh losgefahren! So manche ist um 4.00 Uhr aufgestanden um rechtzeitig am Bus zu sein. Ich habe mich sehr gefreut viele bekannte Gesichter wieder zu sehen, und es war gleich vertraut und spaßig auf der Fahrt. Um 9.30 Uhr dann der erste Stopp zum gemeinsamen Frühstück auf einem Autobahn-Rastplatz. Schnell wurden leckere Brötchen geschmiert und knackige Äpfel geschnitten. Nach einer halben Stunde Pflichtpause für den Busfahrer ging die Fahrt weiter zum Erlebnis Bergwerk von Merkers, wo heute noch Salz und Kali abgebaut wird. Dort angekommen wurden wir in zwei Fahrstühle verteilt und 800 m nach unten in die Erde transportiert. Unten wartete bereits ein offener LKW mit Sitzbänken auf uns. Bei der rasanten Fahrt durch die schmalen und niedrigen Gänge des Bergwerkes, war ich dann doch froh, dass wir alle Helme auf dem Kopf tragen mussten und dass sie auch dort blieben bei dem Fahrtwind!!! Nach 2,5 Stunden und einer erlebnisreichen Fahrt von ca. 20 km bringt uns der Förderkorb wieder sicher an das Tageslicht zurück. Nachdem der aufkommende Hunger im Restaurant gestillt war, fuhren wir mit dem Bus weiter zum Kongress-Hotel in Fulda mit Ankunft um 18.10 Uhr. Dann kamen nur noch die Vergabe der Zimmer und ein kleines Abendessen, wo immer wir auch wollten, mit netten Gesprächen zum Ausklang des Tages.

Am nächsten Morgen 10.00 Uhr stand eine Stadtführung durch Fulda auf dem Plan. Viele Daten, Namen, das Stadtschloss, den Dom und alte Barock-Gebäude wurden erklärt.

 Nach einer kurzen Stärkung im Hotel begann die Tagung mit den beiden
Workshops: 1. Thema: „Kreativ kommunizieren – aktiv agieren“ und dem  2. Thema: „Frauen im Handwerk gestalten Zukunft“.

Nach dem Ende hierfür ca. 17.10 Uhr, ging es schnell aufs Zimmer, denn ab 18.00 Uhr begann der festliche Teil mit einem Sektempfang. Auf dem Programm des Festaktes stand die Preisverleihung der Unternehmerfrau im Handwerk 2008 (Nicole Leiffermann hat zusammen mit ihrem Mann den gemeinsamen Tischler- und Glaserbetrieb in Wunstorf mit Erfolg neu eingerichtet. Sie gewann den Preis im Wert von € des Wirtschaftsblattes „handwerk magazin“.) und das festliche Geburtstagsdinner zu 20 Jahre UFH-Bundesverband mit einem Comedy Duo. Der Abend wurde von allen Teilnehmerinnen als gelungen erklärt.

Am Abreisetag stand noch morgens der Besuch zum Gottesdienst im Dom an und natürlich die Mitgliederversammlung für Interessierte mit anschließenden Erfahrungsaustausch, oder Wellness im Hotel oder „Frau“ ging zum Samstag-Shopping nach Fulda. Als guten Abschluss zum Kongressende wurde ein letzter Mittagsimbiss gemeinsam eingenommen (super gemischtes kalt – warmes Lunchbuffet!) und dann ging es im Bus um 15.00 Uhr wieder nach Hause. Die fünfstündige Rückreise wurde nur einmal unterbrochen, für mitgebrachten Kuchen und Kaffee am späten Nachmittag. Am bereits dunklen Abend sind wir glücklich und müde wieder im schönen Schleswig-Holstein angelangt. Alles wurde wieder vorzüglich von Traute Schacht organisiert! Vielen lieben Dank nochmals von allen Teilnehmerinnen!

Britta Müller, UFH Pressesprecherin AK Pinneberg

 
     
 

 
     
  Quellenhinweis: Anne Kramer, Fuldaer Zeitung erschienen am 18.10.08  
     
  ufh-Pressemitteilung Bundesverband

08/2008

Bundesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) feiert 20jähriges Jubiläum - eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft.

Fulda. Mit einem großen Festakt hat der Bundesverband der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) am 17. Oktober 2008 in Fulda sein 20jähriges Bestehen gefeiert. „Unser Bundesverband hat sich als Erfolgsmodell erwiesen und einen festen Platz in den Strukturen des Handwerks erobert“, so die Vorsitzende Ursula Jachnik. Vor rund 300 Unternehmerfrauen und Gästen skizzierte sie in ihrer Festrede die Geschichte des Verbandes. Am Anfang sei eine Vision gestanden: mittels Aus- und Weiterbildung diejenigen Frauen zu unterstützen, die nach der Heirat mit einem Handwerksmeister unvermittelt vor der Aufgabe standen, die kaufmännischen Aufgaben eines Handwerksbetriebs wahrzunehmen. Diese Vision in eine Verbandsstruktur umzusetzen war das Verdienst von Elisabeth Hoffmann; sie war maßgeblich an den Vorbereitungen zur Gründungsversammlung des Bundesverbandes am 29.02.1988 in Karlsruhe beteiligt. An diesem Tag nahm der Bundesverband UFH unter seiner ersten Vorsitzenden Gerda Hambuch und mit 41 Mitglieds-Arbeitskreisen seine Arbeit auf. Heute sind mehr als 7.200 Frauen in 14 Landesverbänden und 175 regionalen Arbeitskreisen organisiert.

Mit den Themen Vernetzung und Austausch sowie Weiterbildung und Existenzsicherung als zentralen Anliegen sind die UFH bundesweit ein integraler Bestandteil in Wirtschaft und Gesellschaft geworden. Darüber hinaus engagiert sich der Bundesverband UFH auch auf europäischer Ebene: er ist Mitglied bei F.E.M. (Frauen in Europäischen Mittel- und Kleinbetrieben) und kann hier die Situation der Frauen maßgeblich mitgestalten.
In den letzten 20 Jahren wurden viele Kontakte nicht nur zur Bundespolitik und zu Unternehmerinnenverbänden auf- und ausgebaut, sondern darüber hinaus natürlich auch zu den Handwerksverbänden.

Der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, Otto Kentzler, würdigte in seiner Festrede die Unternehmerfrauen als „die heimliche Elite des Handwerks“. Diese Heimlichkeit zu lüften und die Stellung der UFH als Mit-Chefin und gleichberechtigte Partnerin im Betrieb nach außen zu tragen, dazu wolle er gerne beitragen. Darüber hinaus begrüßte Kentzler, dass die UFH über ihren Bundesverband auch politischen Einfluss nehmen. An Durchsetzungsfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft fehle es den Frauen nicht, und das Handwerk wisse den frischen Wind und die guten Ideen von Unternehmerinnen im Handwerk sehr wohl zu schätzen. Erfolgreiche Frauen wie die Unternehmerfrau des Jahres 2008, Frau Nicole Leiffermann, seien beispielgebend für das hohe Innovationspotenzial von Frauen. Angesichts des wachsenden Bedarfs an gut ausgebildeten Frauen im Handwerk forderte Präsident Kentzler dazu auf, mehr junge Frauen für Handwerksberufe zu gewinnen: „ Das Handwerk kann es sich nicht leisten, auf das große Potenzial der gut qualifizierten Frauen zu verzichten.“

Diese Aussage konnte die UFH-Bundesvorsitzende Ursula Jachnik natürlich nur unterstützen. Zu einer guten Ausbildung und lebenslangem Lernen gibt es keine Alternative. Vor diesem Hintergrund dankte sie allen Arbeitskreisen, die dieses Ziel mit hohem Engagement für ihre Mitgliedsfrauen verfolgen und wies nochmals auf das Motto der UFH hin: „Wissen vermitteln – Kompetenz zeigen – Kommunikation leben“. Ihr besonderer Dank galt auch dem Landesverband Hessen und ganz besonders dem Arbeitskreis Fulda als Organisatorinnen der Jubiläumsfeierlichkeiten und des Bundeskongresses 2008: „Sie alle tragen dazu bei, dass das Netzwerk der UFH auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte bleibt.“

 
     
 

 
     
  Auf dem Bild von links nach rechts: UFH-Bundesvorsitzende Ursula Jachnik, ZdH-Präsident Otto Kentzler, Nicole Leiffermann (Unternehmerfrau des Jahres 2008), Laudatorin Annegret Sanders (Landesvorsitzende UFH Hamburg), Alexander Holzmann (Verleger Holzmann-Verlag)  
     
 
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