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Am Freitag,
den 13. Oktober fahren 33 Frauen aus Schleswig-Holstein früh
morgens mit dem Bus in Richtung Koblenz. Es geht zum 16.
Bundeskongress UFH e.V. nach Koblenz. 250 Frauen aus dem
gesamten Bundesgebiet zum haben sich zum Kongress angemeldet.
In der
Handwerkskammer Koblenz eröffnet die amtierende
Bundesvorsitzende Burgunde Plaggenmeier die Versammlung. Die
Delegierten der Landesverbände wählen den neuen Bundesvorstand.
Dieser stellt sich wie folgt vor:
1.
Vorsitzende Ursula Jachnik aus Rheinland-Pfalz, stellvertr.
Vorsitzende Cornelia Philipp aus Hessen, Schatzmeisterin bleibt
Heidi Kluth aus Niedersachsen, Pressesprecherin Regina Kuntsche
aus Brandenburg, Schriftführerin Astrid Vogel aus dem Saarland.
Nach einer kurzen Kaffeepause folgt der Vortrag zum Thema –Gender
Maintreaming- durch die Referentin Dr. Brigitte Sellach.
Bis zur Preisverleihung der „Meisterfrau des Jahres 2006“
auf der Festung Ehrenbreitstein bleibt nicht viel Zeit für die
Frauen aus Schleswig-Holstein. Nach einer kurzen Verschnaufpause
geht es vom Hotel wieder zur Handwerkskammer und von dort mit
Sonderbussen zur Festung Ehrenbreitstein.
Alexander Holzmann (Verleger/handwerk magazin)
langjähriger Förderer der UFH kündigte an, die Preisverleihung
an eine weitere „Meisterfrau“ wird es nicht mehr geben. Das
hätte nichts mit der Leistung der Frauen zu tun. Der künftige
Wettbewerb stehe unter der Wahl zur „Unternehmerfrau des
Jahres“. Damit soll künftig auch den selbständigen
Unternehmerinnen Rechnung getragen werden.
Hendrik Hering, Staatsminister aus Rheinland-Pfalz
betonte wie wichtig die Unternehmerfrau für die Wirtschaft sei
und es ohne sie und ohne Bildung keine Zukunft gäbe.
Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer
Karlsruhe und Mitglied der Jury hielt die Laudatio für die
diesjährige Preisträgerin Anke Bünting-Walter.
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Am Samstag,den 14. Oktober auf dem Schiff
„Rheingold“ soll unter dem Tagesmotto „Mit Bildung in die
Zukunft“ die Weiterentwicklung der Frauen vorangetrieben werden.
Die Grußworte
der Ehrengäste
Hendrik
Hering, Wirtschaftsminister von Rheinland- Pfalz bedankt
sich für den Einsatz der scheidenden Burgunde Plaggenmeier und
wünscht der neuen Bundesvorsitzenden Ursula Jachnik für das
künftige Amt viel Erfolg.
Dr. h.c.mult. Karl Jürgen Wilbert, Handwerkskammer
Koblenz erinnert sich an drei besondere Frauen die in seiner
Vergangenheit durch ihren stetigen persönlichen Einsatz im
Geschäft der Ehemänner ihrer Familie das Überleben gesichert
haben.
Detlef Börner, Kreishandwerksmeister Mittelrhein Koblenz
sagt den Frauen:
„Man soll nicht das eine lassen und das andere tun, sondern es
miteinander verbinden.“ Betriebswirtschaftliche Zahlen sollten
umgesetzt werden. Ausbildung ist Zukunft!
Rolf Stuppardt, Vorstandssprecher IKK Bundesverband
spricht sich für eine bildungspolitische Offensive aus.
Er zitiert:J.F. Kennedy: Es gibt nur eins was teurer ist als
Bildung. Keine Bildung.
Holger Zak, Signal-Iduna Gruppe gratuliert Ursula
Jachnik und lobt die gute Idee den Kongress auf der „MS-Rheingold“
abzuhalten. Sein Thema: -rückläufiger Organisationsgrad- Nur 33%
der Betriebe sind organisiert.
Es gäbe 15 Landesverbände , 160 Arbeitskreise, 950.000
Handwerksbetriebe. Es verbleibt aber nur eine Organisationsquote
von 2-3%.
Eugenie Müller, Vorsitzende des UFH Landesverbandes
Rheinland-Pfalz kündigt die anschließenden Workshops von Dr.
Annelie Keil und Dipl. Volkswirt Rolf Weidmann an.
Prof.
Dr. Annelie Keil referiert zum Thema „Die Frau im Zentrum der
Führung“.
Im
Bildungszentrum der Handwerkskammer Münster gibt es ein
Pilotprojekt „Meisterfrauen meistern alles“.
Sie organisieren und planen die Zeit und die Familie. Sie
gewinnen und binden Kunden. Sie führen Gespräche mit den
Mitarbeitern. Sie schlichten Konflikte. Sie führen Bücher und
schreiben Rechnungen. Sie sichern so langfristig den Erfolg des
Unternehmens. Die Handwerkskammer bietet den Meisterfrauen
verschiedene Workshops an. Führung spricht nicht nur die
berufliche Seite an, sie hat für die Unternehmerfrau eine ganz
eigene Bedeutung. Der kurzweilige Vortrag hat allen
Teilnehmerinnen sehr gut gefallen.
Rolf
Weidmanns Workshop zum Thema „Verbandsmarketing“ zeigte
deutlich wie wichtig es ist Verbandsarbeit von innen nach außen
zu publizieren. Das Mitglied muss wissen worum es geht. Die
Wahrnehmung ist wichtig.
Alle Beschlüsse müssen transparent gemacht werden. Es muss für
die Mitglieder nachvollziehbar sein. Das Engagement darf nicht
erlahmen. Ein Problem besteht darin dass Verbände sich leicht
verselbständigen.
Die Interessen sollten gebündelt werden. Die Spielregeln der
Öffentlichkeitsarbeit müssen beachtet werden.
Frank Wiercks, Chefredakteur handwerksmagazin
moderiert anschließend den Erfahrungsaustausch. In den
Gesprächen der Frauen untereinander gibt es wichtige Punkte zu
diskutieren:
Gemeinsame Zielrichtung – Darstellung der UFH nach Außen –
Fortbildung forcieren – Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.
Miss Loreley Vanessa Seipel, Repräsentantin der Rhein-Touristik
erläutert am Nachmittag aus der MS Rheingold die
Sehenswürdigkeiten des oberen Mittelrheintals. Seit 2002 hat die
Unesco die Region als Weltkulturerbe anerkannt.
Am Abend feiern die Frauen ihren neuen Vorstand. Sie genießen
das Büfett und verlassen später kurz das Schiff um ein
Federweißerfest zu besuchen. Die Reise auf dem schwimmenden
Tagungsbüro endet am späten Abend mit einem großen Feuerwerk der
Stadt Oberwesel.
Die Frauen aus Schleswig-Holstein verabschieden sich nach dem
Frühstück von Koblenz. Eine Stadtführung war aus Zeitgründen
leider nicht möglich.
Wir danken den Veranstalterinnen des Landesverbandes
Rheinland-Pfalz für den Kongress.
UFH-Landesverband
Schleswig-Holstein |